Wie der kleine Lukas Weihnachten rettete

Trommler

Am 21. Dezember saß der kleine Lukas mit seinen zwei Freunden, Max und Moritz, beim Dönermann in Pulsnitz. Sie ließen sich ihren Weihnachtsdöner schmecken. „Ich spiele Fußball, und seitdem kann ich ganz schnell rennen!“, erzähle Max stolz. „Ich gehe seit zwei Monaten zum Handball und kann richtig gut werfen!“, berichtete Moritz. Alle fanden das richtig cool. Doch als Lukas erzählte, dass er zum Spielmannszug geht – da lachten sie ihn aus. „So ein Mädchenkram!“, sagte Max. „Das ist doch sinnlos.“, ergänzteMoritz. Lukas war sehr traurig, dass die beiden sein neues Hobby nicht mochten.

Als sie den Imbiss verlassen hatten, da sahen sie (ihr werdet es nicht glauben) den Weihnachtsmann und einen Wichtel, wie sie mit ihrem Schlitten vom Pulsnitzer Weihnachtsmarkt wegfuhren. Bevor sie etwas sagen konnten, sprangen zwei dunkle Gestalten aus einem Gebüsch und klauten dem Weihnachtsmann den Sack mit den Wunschzetteln vom Schlitten. „Haltet die Diebe!“, rief der Weihnachtsmann. Sofort nahmen Max, Moritz und Lukas die Verfolgung auf. Und weil Max so schnell war, holte er die Diebe als erstes ein, doch er stolperte über seine eigenen Füße und, weil er es beim Fußball so gelernt hatte, blieb liegen und simulierte ein Foulspiel. Als nächstes erreichte Moritz die Diebe und schnappte sich den Sack mit den Wunschzetteln. Doch weil er beim Handball gelernt hatte, dass man immer passen muss, da warf er den Sack gleich weiter – direkt zu dem anderen Dieb! Dieser lachte hämisch und rannte damit davon. Er bog in eine kleine Gasse ein und stand direkt vor Lukas, der nicht nur blind losgerannt war, sondern sich zuerst einen Plan gemacht hatte. Der Dieb stutzte, entschied sich dann, Lukas einfach umzurennen. Kurz bevor der Dieb ihn erreicht hatte, zog Lukas seine Trommelstöcke und warf sie dem Dieb zwischen die Beine. Der legte sich der Nase nach hin und lies den Sack fallen.

Als Lukas dem Weihnachtsmann den Sack zurück brachte, freute sich dieser sehr. „Wo hast du denn die Trommelstöcke her?“, fragte er Lukas. „Na vom Spielmannszug!“, antwortete dieser.

Und so mussten auch Max und Moritz einsehen, dass Lukas’ neues Hobby ziemlich cool war, immerhin hatte es gerade Weihnachten gerettet, und Lukas erzählte ihnen auch noch, auf was für coolen Instrumenten er jede Woche spielen durfte. Dann freuten sich alle drei und der Weihnachtsmann versprach, dass er sie am 24. Dezember als erstes besuchen würde.

Frohe Weihnachten wünscht

Euer Spielmannszug Pulsnitz e.V.