Instrumente

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Das Schlagzeug

Die Pauke

Die Pauke wird auch große Trommel genannt wird. Sie ist nach dem gleichen Prinzip aufgebaut, wie die kleine Trommel, nur dass der Durchmesser bis zu eine Meter groß sein kann. Zum Spielen wird bei uns ein einzelner Schlägel benutzt, der Paukenschlägel. Dieser ist aus Holz und hat einen dicken Kopf aus festem Filz.
Man sagt der Pauke nach, sie sei der Herzschlag des Spielmannszuges. Das stimmt auch, da die Pauke mit ihren tiefen Basstönen immer im Takt schlägt. Damit leitet die Pauke die Märsche und entscheidet gemeinsam mit den Trommeln und den Becken über das Tempo. Je nach Belieben kann der Paukenspieler die Frequenz ihrer Schläge verändern und damit das Tempo steigern oder senken. Es ist sehr wichtig, dass er Noten und Pausen lesen kann, damit er das optimale Spieltempo findet.

Pauke und Becken

Das Becken

Die Becken bestehen aus zwei runden Scheiben, die nach innen gewölbt und aus Bronzelegierung gemacht sind. Man hält sie mit den außen angebrachten Lederschlaufen. Töne erzeugt man damit, indem man sie, je nach Lautstärke, kräftig oder vorsichtig gegeneinander schlägt. Becken und Pauke klingen gemeinsam sehr gut. Durch den hohen und tiefen Klang ergänzen sie sich perfekt und spielen auch meistens gemeinsam.

Das Timptom

Wir besitzen in unserem Spielmannszug auch ein Set Timptoms. Das Timptom besteht aus drei bis fünf unterschiedlich großen Bongos, die nebeneinander festgemacht sind. Durch die unterschiedlichen Größen der Bongos klingen sie alle unterschiedlich und man kann coole Rhythmen spielen. Das Timptom wird mit zwei Schlägeln gespielt, wodurch man sehr schnell trommeln kann.

Die Trommel

Das Erlernen

Das Halten der Trommelstöcke ist schwieriger als man vielleicht erwartet, denn – im Gegensatz zum Schlagzeuger – halten wir die Stöcke in beiden Händen unterschiedlich. Danach ist die „Tonerzeugung“ bei der Trommel relativ einfach. Doch wenn du jetzt denkst, die Trommel wäre super einfach, dann liegst du nicht ganz richtig. Die Kunst liegt nämlich darin, locker aus der Hand und bei hohem und langsamerem Tempo sauber zu spielen, sodass man die verschiedenen Schlagarten hören kann. Natürlich muss man auch beim Trommeln Noten lesen können. Doch keine Angst, das erlernst du bei uns in der Übungsstunde.

Trommel

Wissenswertes

Unsere Trommel, die wir in den Übungsstunden verwenden (Bild), wird auch kleine Trommel genannt. Zu unseren Auftritten verwenden wir unsere Paradetrommel. Diese sind größer als unsere Übungstrommeln und haben deshalb einen volleren Klang.
Das Instrument hat einen zylinderförmigen Körper und ist oben und unten mit den Trommelfellen bespannt. Die Felle bestanden früher aus Kalbsfellen, heute werden sie durch Kunstfelle ersetzt. Die Trommel wird mit den Trommelstöcken, welche meist aus Holz bestehen, gespielt.
Die Trommel bildet das rhythmische Gerüst in der Musik und unterstreicht den Klang der restlichen Instrumente, da sie das Tempo und die Lautstärke eines Marsches angibt.

Die Lyra

Das Erlernen:

Das Erlernen der Lyra geht am Anfang recht schnell, da man mit dem Schlägel „nur“ die richtigen Platten treffen muss. Aber es wird schwieriger, wenn der ganze Spielmannszug gemeinsam spielt. Denn es ist besonders wichtig, dass die Lyra das richtige Tempo sowie laut und sicher spielt.

Lyra

Wissenswertes:

Die Lyra wird auch Glockenspiel genannt. Sie besitzt 25 bis 27 waagerechte Metallplatten, die mit einem Schlägel oder einem Klöppel angeschlagen werden. Es gibt zwei verschiedene Lyren-Arten, die entweder einen Tonumfang von eineinhalb oder zwei Oktaven besitzen. Der äußere Rahmen der Lyra ähnelt ein wenig einem Hufeisen – nur dass die beiden oberen Enden nach außen gebogen sind. Der Rahmen ist mit Schnörkeln verziert und oben kann man einen Adler aufstecken. Bei Auftritten hängen wir an die Seiten der Lyra auch noch Schweife in den Farben der Stadt Pulsnitz – gelb und schwarz.

Xylophon

Das Xylophon ähnelt in dem Aufbau der Lyra, nur dass das Xylophon ausschließlich aus Holz besteht und keinen Rahmen für Verschnörkelungen besitzt. Die Holzplatten, auf welchen die Töne entstehen, geben einen wärmeren, aber auch leiseren Klang von sich. Man kann das Xylophon nicht während eines Marsches tragen. Dafür kann man es mit zwei Klöppeln spielen, was auch dazu beiträgt, dass man viel schneller hintereinander Töne anschlagen kann. Das Xylophon wird nur bei Konzerten gespielt. Man erlernt es auf die gleiche Weise wir die Lyra.

Die Querflöte

Das Erlernen:

In den ersten Unterrichtstunden bei den Querflöten lernst du den Flötenansatz und wie man die Flöte hält. Man setzt die Flöte mit dem Mundstück an den Mund, der Flötenkörper zeigt dabei nach rechts. Dann kannst du schon die ersten Töne versuchen, wenn keiner erklingt, ist das auch nicht schlimm. Es dauert eine Weile, bevor man die richtige Technik für das saubere Spielen erlernt hat. Man muss immer versuchen, den Gaumen mit der Zunge anzustoßen. Deswegen braucht man viel Geduld, bis man saubere Töne heraus bekommt.
Du erlernst das Notenlesen, die Tonleitern zu spielen und die ersten Kinderlieder. Du erlernst das Notenlesen, die Tonleitern zu spielen und die ersten Kinderlieder. Meist sind die ersten drei bis vier Märsche noch schwierig, danach wird das Erlernen der Lieder jedoch immer leichter.

Flöte

Wissenswertes:

Die Querflöte wird auch Sandner Flöte oder Trommelflöte genannt und ist eigentlich eine vereinfachte Form der Piccoloflöte, welche hauptsächlich im Orchester genutzt wird. Die Querflöte hat sieben einfache Tonlöcher, im Gegensatz zu der Piccoloflöte, die ein kompliziertes Klappensystem hat. Der Körper der Flöte besteht aus Metall, das Mundstück aus Plastik. Das Mundstück wird meistens auf den Körper geklebt oder geschraubt.
Wenn Flöten gemeinsam mehrstimmig spielen, klingt das sehr schön. Mehrstimmig? Das heißt, es gibt bis zu drei verschieden Notenfolgen, die gleichzeitig gespielt werden. Dabei spielt die erste Stimme meist die Melodie und die zweite und dritte Stimme untermalen das Ganze und lassen das Gespielte melodischer und voller klingen. Deswegen sind alle Stimmen gleich wichtig.
Die Querflöte kann drei Oktaven spielen, von D1 bis A3. Diverse halbe Noten wie Fis und Gis kann man mit der Flöte auch spielen.